• Sturmhauben & Gesichtsschutz

    Sturmhauben zählen zu den Mützen und bestehen ursprünglich aus Strick. Sie reichen bis über den Hals, umschließen den gesamten Kopf und besitzen bis zu drei Öffnungen. Sturmhauben schützten erstmals die britischen Soldaten im Krimkrieg (1853 - 1856) vor der Kälte des Winters. Da der Schauplatz dieses Krieges nahe der heute ukrainischen Stadt Balaklawa lag, etablierte sich für diesen Gesichtsschutz auch die Bezeichnung "Balaklawa".

    Diese Sturmhauben bestehen zu 100 % aus Baumwolle und unterscheiden sich in der Anzahl sowie Art der Gesichtsöffnungen. Entweder verfügen sie über drei Öffnungen für die beiden Augen und den Nasen-Mund-Bereich oder über eine größere Öffnung für Augen und Nase zusammen. Alle Öffnungen besitzen einen feinen Saum, der auf der Haut nicht störend wirkt oder kratzt. Die einzelnen Modelle unterscheiden sich darüber hinaus in der Art des Stricks: Es gibt sowohl sehr feinen als auch groben Strick. Alle Hersteller produzieren die Sturmhauben in einer Einheitsgröße, wobei die Längen leicht variieren. Da der Körper im Winter einen Großteil der Wärme über den Kopf abgibt, hält ein Gesichtsschutz in Kombination mit einer Kapuze sehr warm.

    Motorradfahrer tragen einen Gesichtsschutz auch aus hygienischen Gründen, da eine Sturmhaube den Schweiß aufnimmt und sich - im Gegensatz zur Polsterung des Motorradhelms - problemlos waschen lässt. Zum Sortiment gehören verschiedene Ausführungen, die aus Neopren bestehen und somit auch vor Wind schützen. Diese dienen dem Vollgesichtsschutz und verfügen über eine Augenöffnung sowie kleine Löcher im Bereich des Munds. Im Gegensatz zu den übrigen Modellen besitzen diese Vollgesichtsmasken eine spezielle Ausformung für die Nase und bieten somit einen höheren Tragekomfort. Außerdem lässt sich die Passform durch einen Klettverschluss verändern. Dieser Gesichtsschutz ermöglicht die beidseitige Verwendung, wobei jeweils ein Motiv eine der Seiten ziert.

    Ebenfalls zum Sortiment gehört ein Modell, das über die Nase und bis zum Halsansatz reicht. Ski- oder Snowboard-Fahrer sowie Paintball- und Softair-Spieler verwenden diesen Mundschutz gerne.